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Geschichte des Spielzeugs

Mit Spielzeugen werden bestimmte Vorgänge des Alltages nachgeahmt und nachgespielt - es ist deshalb nur natürlich, dass Puppen und (Spielzeug-)Waffen zu den ältesten Spielsachen gehören. Auch dienen sie einfach dem Zeitvertreib und der Festigung des Gruppenlebens.

Schon seit Urzeiten wird Spielzeug von Kindern verwendet. Puppenähnliche Gebilde aus Ton und Holz begleiten die Menschen schon seit mehreren Tausend Jahren. Auch Klappern, Rasseln und Pfeifen, die man in alten (Kinder-)gräbern gefunden hat, dienten wahrscheinlich als Spielzeug.
Etwa um die Zeitenwende herum - vor mehr als 2000 Jahren - gehörte Spielzeug dann offensichtlich zum Kulturgut der Ägypter, Griechen und auch in der römischen Welt: Puppen und Tiere aus Holz, Ton, Terrakotta, Knochen und Gips - z.T. mit beweglichen Gliedmaßen - waren im gesamten antiken Mittelmeerraum bekannt.



Aus dem Mittelalter kennen wir dann vermehrt geschlechtsspezifisches Spielzeug: Trommeln, Ritter und Schaukelpferde für die Jungs und Puppenstuben für die Mädchen. Natürlich blieben derartige Spielsachen den "besseren Kreisen" vorbehalten; das einfache Volk vergnügte sich weiterhin mir Ball, Reifen und Kreisel.

Seit etwa 200 Jahren hat sich dann eine umfangreiche Spielzeugindustrie entwickelt. Süddeutschland und ganz besonders die Stadt Nürnberg ist bis heute die wichtigste Region für die Spielzeugherstellung in Deutschland. Im Weltmaßstab gesehen werden heute die meisten Spielwaren in China hergestellt.